Erfahrungen meiner zweiwöchigen Reise nach Armenien

Zita Normann
Ostsächsische Sparkasse Dresden

Ich durfte im Rahmen einer spannenden Kooperation mit der Deutschen Sparkassenstiftung e.V. und unserem Projektpartner Farm Credit Armenia (FCA) zwei Wochen in Jerewan, der Hauptstadt Armeniens, verbringen. Die Aufgabe bestand darin, die Neukundengewinnung zu unterstützen und bestehende Prozesse zu modernisieren. Was ich dabei erlebte, war weit mehr als ein rein beruflicher Einsatz – die Kombination aus intensiver Zusammenarbeit und eindrucksvollen kulturellen Eindrücken hat die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

Arbeit vor Ort – neue Wege in der Neukundengewinnung

Gemeinsam mit dem Team von FCA haben wir ein Vorgehensmodell zur Priorisierung der Neukundengewinnung entwickelt. Dabei lag unser Fokus auf innovativen Marketingstrategien und der Digitalisierung von Abläufen. Die Kolleginnen und Kollegen von FCA waren sehr interessiert an unseren Methoden und zeigten großes Engagement, einige unserer Ansätze zu übernehmen und an ihre lokalen Bedürfnisse anzupassen. Es entstanden erste Ideen für weiterführende Kooperationen im Jahr 2026, etwa durch zusätzliche Fachbesuche oder mögliche Trainings in Dresden. Die Offenheit, Neues zu lernen und gemeinsam zu wachsen, war überall spürbar und bestätigte mir, wie wertvoll ein Austausch von Best‑Practices zwischen internationalen Partnern sein kann.

Eindrücke aus Jerewan – Gastfreundschaft und entspannte Atmosphäre

Jerewan hat mich sofort mit seiner Mischung aus historischer Tiefe und moderner Dynamik beeindruckt. Die Stadt wirkt sicher und sauber; die Straßen sind gut gepflegt und vermitteln einen deutlichen Stolz der Bewohnerinnen und Bewohner auf ihr Umfeld. Besonders beeindruckend war die Herzlichkeit der Menschen: Als ich mitten in der Nacht um 2:30 Uhr kein Taxi mehr finden konnte, half mir ein freundlicher Passant sofort, eine Lösung zu finden. Überall begegnete mir Gastfreundschaft – Türen wurden mir geöffnet, Gespräche begannen mit einem Lächeln, und die entspannte, gelassene Stimmung ließ mich sofort willkommen fühlen.

Ich bemerkte, dass die Armenierinnen und Armenier ihre Arbeit ernst nehmen, jedoch nicht in der hektischen Weise, wie wir sie aus Deutschland kennen. Jede Idee wird geschätzt, jedes Angebot, voneinander zu lernen, wird als Chance gesehen. Dieser respektvolle Umgang schuf einen sehr positiven Austausch, bei dem ich viel über lokale Sichtweisen und Arbeitskulturen lernen konnte.

Fazit – Berufliches und Kulturelles Hand in Hand

Die Zusammenarbeit mit FCA war nicht nur produktiv, sondern auch ein Zeugnis dafür, wie wichtig es ist, internationale Partner in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Die positiven Eindrücke aus der Stadt, die offene und hilfsbereite Art der Menschen sowie die Möglichkeit, gemeinsam an konkreten Aufgaben zu arbeiten, haben mich tief beeindruckt.

Ich danke der Deutschen Sparkassenstiftung, dem Team von Farm Credit Armenia und allen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Austausch ermöglicht haben. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in unseren zukünftigen Projekten weiterwirken, und ich freue mich darauf, die Partnerschaft künftig weiter auszubauen – sei es beruflich oder privat, denn Armenien hat mir gezeigt, wie viel man von anderen Kulturen lernen kann.

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